Herzlich Willkommen bei WE.care

Unsere Haltung zu den Problemen unserer Zeit, wie Armut und soziale Ungleichheit, sind unverkennbar mit den Zielen dieses Vereins verbunden. Wir können die Welt nicht von heute auf morgen verändern. Jedoch können wir uns darum bemühen, sie stetig besser zu machen. Kein Bemühen bleibt wirkungslos, wenn man es mit ehrlicher Hingabe verrichtet.

WE.care hat sich primär der (zahn-)medizinischen Hilfe verschrieben. Ohne aber andere Themen, die in Entwicklungsländern bestehen, aus den Augen zu lassen. Unsere Satzung gibt hier genauere Informationen.

Wir freuen uns über aktive Unterstützung durch Zahnärzte, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, Krankenpfleger(innen), Zahnarzthelfer(innen) und natürlich auch von nicht-medizinischen Menschen, die durch Spenden, Mitgliedschaft und Vereinsarbeit sich unseren Zielen anschliessen möchten.

Eines liegt uns persönlich sehr am Herzen: Ein wesentlicher Gedanke bei der Gründung des Vereins war und ist es, eine transparente Arbeit zu leisten. Spenden- und Vereinsgelder kommen dort an, wo sie wirklich gebraucht werden. Dafür stehen wir!

Euer Dr. Kashif Chughtai

Besuch der MEDICA in Düsseldorf & Vortrag im deutsch-pakistanischen Kulturzentrum Neuss

Liebe Mitglieder, Unterstützer und Freunde!

Auf Einladung des Honorarkonsuls für Pakistan in Düsseldorf, Matthias Theis bin ich heute auf der MEDICA gewesen. Ziel war es, pakistanische Firmen, die Dental-Equipement herstellen uns Sachspenden für die Missionen in Pakistan zu überlassen. Der Generalkonsul von Pakistan in Frankfurt a. M., Nadeem Ahmed, hat uns begleitet, um WE.care an den Messeständen zu empfehlen und er regte an, sich für unsere Projekte zu engagieren. Einige Firmen haben uns Sachspenden in Aussicht gestellt. Dafür schonmal auf diesem Wege ein grosses Dankeschön, vor allem auch an die Herren Theis und Ahmed für Ihren selbstlosen Einsatz.

Am Abend wurde ich von Herrn Theis eingeladen auf dem Empfang des Generalkonsuls im deutsch-pakistanischen Kulturzentrum in Neuss einen kurzen Vortrag über WE.care zu halten. Diese Möglichkeit habe ich gerne genutzt und konnte ca. 20 Minuten dafür nutzen, unseren Verein und die damit verbundene Arbeit in Pakistan vorzustellen. Die Resonanz war gut und ich hoffe, dass wir einige der dort anwesenden Geschäftsleute dazu bewegen konnten, uns zu unterstützen.

Euer Dr. Kashif Chughtai

Vortrag über WE.care an der Ludwig Maximilian Universität (LMU) München

Liebe Mitglieder, Unterstützer und Freunde!

Am 02. November wurde ich von der Fachschaft Zahnmedizin der LMU München zu einem Vortrag über WE.care eingeladen. Dieser Einladung bin ich gerne gefolgt. Denn die Möglichkeit junge Zahnmediziner bzw. werdende Zahnärzte für die zahnärztliche Wohltätigkeitsarbeit zu gewinnen ist eine gute Investition in die Zukunft unseres Projekts. Gleichzeitig wird der Verein dadurch bekannter und ich erhoffe mir weitere Synergien aus solchen Projekten.

Der Vortrag gliedert sich in zwei Teile: 1. ein allgemeiner Teil über Geschichte, Ethnien, Geographie und Politik Pakistans. Der 2. spezielle Teil beschäftigt sich mit den konkreten Aktionen unseres Vereins. Erfreulicherweise war der Hörsaal gut besucht und das Feedback nach dem Vortrag sehr positiv. Es gab fünf interessierte Studenten bzw. Absolventen, die im Jahr 2019 an einer Mission von WE.care teilnehmen möchten. Das ist besonders schön, da genau das der Effekt war, den ich mir erhofft habe: Begeisterung für ein Land, was bei vielen nicht ganz oben auf der Liste der Länder steht, wo man ein Hilfsprojekt unterstützen möchte.

Drei, dann im April 2019 frisch approbierte Zahnärzte haben schon eine definitive Zusage gegeben und bei meinem Aufenthalt im Rahmen des 3. WE.care-Dental-Camps werde ich die Details für die Arbeitseinteilung, Unterkunft und Sicherheitsaspekte klären. Al Mustafa Trust hat seine Einwilligung für den Einsatz im April 2019 schon gegeben. Das heisst, die erste Mission für 2019 steht personell. Eine tolle Sache!

Euer Dr. Kashif Chughtai

 

 

Patienten der Zahnarztpraxis ZA.eins aus Düsseldorf spenden ihr Altgold

Liebe Mitglieder, Unterstützer und Freunde!

Bei Zahnbehandlungen, die Patienten in meiner Zahnarztpraxis ZA.eins erfahren, wird angeboten, ihr Altgold für WE.care e.V. zu spenden. Unsere Info-Flyer erklären den Patienten, wer WE.care  e.V. ist und was der Verein mit den Spenden macht. Fast ausnahmslos begeistern sich die Leute für die Arbeit, die WE.care e.V. vor Ort in Pakistan leistet.

Heute habe ich von der Fa. Argen, die das Altgold angekauft hat, eine sehr erfreuliche Nachricht erhalten. Erstens: aus karitativen Gründen hat Argen auf die Metallscheidungskosten verzichtet hat (womit wir fast 300-400€ gespart haben). Dafür einen herzlichen Dank an die Fa. Argen und im Besonderen an Herrn Höller, der uns in Düsseldorf betreut. Zweiten: Wir haben erfahren dürfen, dass durch die Altgoldspenden ein Wert von 5856,06 € zusammengekommen sind!

Für diesen tollen Einsatz meiner Patienten möchte ich mich auf diesem Wege herzlich im Name der vielen Bedürftigen in Pakistan bedanken. Wir versprechen, dass das Geld effektiv und zielführend eingesetzt wird. Denn: Es ist Ihr Geld und damit gehen wir mit allergrösstem Respekt um.

Euer Dr. Kashif Chughtai

 

Besuch der Zahnklinik des Clifton Medical Centers

Lieber Mitglieder, Freund und Unterstützer!

Nach unserem Dental Camp Anfang Juli diesen Jahres wollte ich natürlich wissen, was hat sich nach unserer Rückkehr vor Ort getan. Sind die Standards gehalten worden? Wie nimmt das trainierte Personal die Umstellung war und was hat es für Auswirkungen auf den Alltag gehabt?

Zu meiner großen Freude hat die ortsständige Zahnärztin Dr. Gulfam Atif die Standard Operating Procedures (SOP) sehr gut beibehalten und berichtet, dass die Arbeit nicht nur mehr Freude aber und vor allem sehr gute Resultate zeigt. Die Patienten sind sehr zufrieden. Auch die von mir gesichteten Röntgenbilder der Wurzelbehandlungen sind deutliche besser und damit für die Zukunft vielversprechend. Die Patientenzahl ist gestiegen, was sicherlich auch daran liegt, dass keine Gebühren mehr von den Patienten genommen werden. Zuvor wurden für eine Füllung umgerechnet ca. 70 Cent genommen. Das schien für viele immer noch eine zu grosse Hürde zu sein, einen Zahnarzt aufzusuchen.

Auch der zahnärztliche Assistent Ejaaz Mohammed arbeitete selbstbewusst, koordiniert und damit effektiver, was die Arbeit der Zahnärztin erleichtert und positiv beeinflusst. Materialien, die bei der letzten Mission aus Deutschland mitgebracht wurden, werden verwendet. Einige sind nur noch in geringer Menge vorhanden, gerade Zementfüllungen, die eine schnellere Versorgungsmöglichkeit bei Füllungstherapie darstellen. Dies ist sicherlich dem hohen Patientenaufkommen und der damit eingeschränkten Behandlungszeit geschuldet. Ich werde bei der Dezember Mission versuchen die Materialen zu besorgen.

Auch dem Reinigungspersonal des Medical Centers habe ich meine Aufwartung gemacht und diese motiviert und gelobt für die Bemühungen, den quasi unendlichen Schmutz der durch die fast 300 Menschen am Tag in die Klinik getragen wird, zu entfernen.

Leerstehende Räume wurden besichtigt, dort können im Dezember evtl. andere Allgemeinmediziner, die unser Team unterstützen möchten ihre Patienten behandeln. Irfan, der Koordinator des Medical Centers wird die Räume reinigen und entsprechend vorbereiten.

Euer Dr. Kashif Chughtai

Vorbereitungstreffen für Dental Camp Dezember 2018 Karachi/Clifton

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer,

heute habe ich mich zum Gespräch über das kommende Dental Camp im Dezember und einigen anderen anstehenden Themen mit den örtlichen Verantwortlichen von Al Mustafa Trust (AMT) getroffen. An dem Gespräch nahmen, neben mir und meinen Cousin Omer Chughtai, Brigadier retrd. Mohammed Latif Butt (Representative AMT for Sindh) Colonel retrd. Iqbal teil. Seitens AMT ist der von uns anberaumte Zeitraum vom 24.12.-29.12.2018 in Ordnung. So können nun die Details für die Mission in Deutschland organisiert werden. Da wir bei dem kommenden Aufenthalt viele vorbereitende Massnahmen, wie Set-up der Klinik, wegfallen, können wir mit der Behandlung der Bedürftigen sofort beginnen. Material wird von uns wieder in Deutschland gesammelt und von uns mitgenommen. Wir hoffen von den Spender-Firmen wieder die Unterstützung wie zuvor zu bekommen. Hier möchte ich vor allem GERL Dental Kiel und REFIT Köln lobend hervorheben, die uns sehr hilfreich unterstützen konnten.

Als weiterer Punkt wurde die geplante Verschiffung und Installation von den gespendeten Zahnarzt-Einheiten aus Kiel nach Karachi besprochen. Hier wurde avisiert unser Engagement von der Hilfe durch Manpower aus zu erweitern und diese Einheiten in den Medical Centers in Clifton und Korangi zu verbauen und damit die medizinische Infrastruktur wesentlich zu stärken. AMT sieht diesem Vorhaben mit grosser Freude entgegen. Genaue Termine und Abläufe werden in den nächsten Wochen besprochen.

Die Mission im kommende Jahr mit den Jung-Zahnärztinnen, die Ihren Abschluss an der Universität München in diesem Jahr machen werden stand als weitere Punkt auf der Tagesordnung. Hier wurde die Unterbringungsmöglichkeit, Sicherheit und Arbeitsstätten besprochen. Hier sollen in den nächsten Tagen Vorschläge zur Unterbringung gemacht werden. Sicherheit wird durch die Polizei durch Eskorten von A nach B nach A gewährleistet. Sollten andere Trips gemacht werden, sollen diese ebenfalls gesichert werden. Dieser Part wird von AMT organisiert, wie es im MoU vereinbart wurde.

Den Abschluss des Meetings bildete die Besichtigung des Standortes Korangi. Hier soll die komplett neu entstandene medizinische Einrichtung um eine Dental Clinic mit einem zahnärztlichen Stuhl, Sterilisation und Röntgen peu a peu erweitert werden. Das medizinische Equipment wird weitestgehend von WE.care e.V. in Zusammenarbeit mit Pakistan – Hilfe zur Selbsthilfe e.V. organisiert werden. Brig. Latif sprach uns verbindlich einen Trakt mit 4 Räumen zu, die wir nach und nach ausstatten und exklusiv währen der Camps nutzen können. Die Instandhaltung und der Betrieb in der Restzeit wird von AMT gewährleistet, was allerdings noch schriftlich fixiert werden muss.

Als Zusammenfassung kann man festhalten, dass die Bereitschaft zur Zusammenarbeit aufgrund der guten Erfahrungen im Camp diesen Jahres (siehe Bericht) von beiden Seiten gegeben war und mit grosser Freude und Erwartung wieder angestrebt und erweitert werden soll.

Euer Dr. Kashif Chughtai